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Soyuz Apollo

Soyuz Apollo archiviert, produziert und verbreitet Medienerzeugnisse.

Das Projekt wird seit 2012 von dem Medien-Künstler Thorsten Wagner aufgebaut und wurde 2018 in Hamburg gegründet.


Es besteht aus 3 Teilbereichen der
medialen Praxis. 

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Aufgaben & Ziel

ARCHIV

Hier werden Medienerzeugnisse empfangen, selektiert und katalogisiert, um sie in die Arbeit von Soyuz Apollo zu integrieren.
Es besteht aus über 4000 Exemplaren diverser Bild- und Tonträger der Formate VHS, Betamax, Video 2000, Super 8, 16 und 35mm, sowie diverse digitale Transkodierungen.

Leitung: Jim Jones 

PRODUKTION

Hier werden, auf der Basis selektierter Archivstücke, Produktionskonzepte entwickelt und neue Medienerzeugnisse generiert.
Ihrer Eigenschaften und Zusammenhänge entsprechend, werden die vorhandenen Informationen dadurch Teil einer neuen Produktionspraxis. 

Leitung: Otto Kiborg

VERTRIEB

Hier werden die Stücke des Archivs und der Produktion programmiert, kompiliert und verbreitet.
Die Veröffentlichung und die daraus resultierende Rezeption, ist ein fester Bestandteil der medialen Information und somit der gesamten medialen Praxis.
 
Leitung: Nihil Yang

  • “Der beste Weg Informationen zu bewahren, ist sie in Umlauf zu bringen.”

    JIM JONES
  • “Medien zu bearbeiten ist die Teiltätigkeit einer stetig andauerndern Kommunikation.”

    OTTO KIBORG
  • “Die Entscheidung, wie etwas zugänglich gemacht wird, ist Teil des Mediums.”

    NIHIL YANG


Ziel ist es eine Arbeitsweise zu etablieren, die
den jeweiligen medialen Informationen in ihren
komplexen Eigenschaften und Zusammenhängen
gerecht wird.

"Handlung ist Konzept".

    Thorsten Wagner

Aktuelles

Sa. 20.10.2018 / Einlass: 10:00 Uhr

UNBOX YOUR MEMORIES - Home Movie Day 2018

Filmmuseum Potsdam

Soyuz Apollo präsentiert um 15 Uhr ein Panel mit dem Titel: "Achtung Bild - Jetzt kommt der Ton!"

In einer Lecture-Performance auf Super 8 wird mit den Mitteln des Mediums veranschaulicht, wie der Einsatz von Ton die Gestaltung und die Rezeption von Privatfilmen maßgeblich beeinflusst hat.

Die Spanne reichte vom stummen Film, der während der Vorführung kommentiert und musikalisch untermalt wurde, über die nachträgliche Vertonung von Filmaufnahmen, bis zum Filmen samt Aufzeichnung des vorgefundenen oder vorgetragenen Originaltons. In der Kombination dieser Möglichkeiten war eine Vielfalt an audiovisuellen Formen möglich, die von der Industrie durch technische Neuerungen weiter voran getrieben wurde.

Während sich die Lecture-Performance diese Techniken selbst zu nutzen macht, zeigt sie die formalen Auswirkungen der Tonfilmproduktion auf Super 8 und wirft einen mitunter amüsierten Blick auf dessen Stilblüten innerhalb des Familien- und des Amateurfilms.

Das komplette Programm ist hier zu finden:
https://www.filmuniversitaet.de/en/article/detail/home-movie-day-2018

Mi. 31.10.2018 / 20:00 Uhr

Tod auf Leinwand - Comic & Film

Polittbüro Hamburg

Der Tod ist seit jeher Bestandteil künstlerischer Verarbeitung. Comic und Film teilen sich dabei das visuelle und das erzählerische - in dieser Performance aus Lesung und Filmvorführung auch den Raum und die Leinwand.

Bei den Großeltern der Autorin Eva Müller gab es die sogenannte gute Stube. Ihre Mutter erzählte ihr, dass früher die Leichen von verstorbenen Familienmitgliedern dort aufgebahrt wurden. Im Film werden den Verstorbenen Häuschen gebaut, auf dem Friedhof, zum drin sauber machen, zum Gedenken, zum drin feiern und essen. Als Kind schlich sich Eva in die Stube, setzte sich dort auf das Leichensofa und wartete. Sie hatte Angst. Dem Tod ist sie aber nie begegnet. Ein Kind im Film dagegen wurde durch das Zusammentreffen von unglücklichen Umständen zum Verkehrsopfer und damit zur Aktensache. Evas Buch spielt in den 80er Jahren. Die Autorin lebt heute im Gegensatz zu ihren Großeltern immer noch. Vielleicht wären ihre Großeltern jedoch noch am Leben, wenn sie sich, wie im Film, am jährlich stattfindenden Moorbad beteiligt hätten.

Eva Müllers Buch „Sterben ist echt das Letzte“ wurde mit dem Charly Eiselt Independet Comic Award ausgezeichnet, beim Japan Media Arts Festival als bester Comic nominiert und ins Englische übersetzt. In einer dreißigminütigen multimedialen Lesung wird sie das Buch präsentieren. Im Wechsel dazu projiziert Thorsten Wagner Filme zum Thema, analog im 16mm Format, und bringt damit den ehemaligen Kinosaal ins Leben zurück.

Website Eva Müller: www.evamueller.org
www.polittbuero.de/2018/10/31_10.html

Referenzen

Kontakt

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SOYUZ APOLLO
Beim Rauhen Hause 43
22111 Hamburg